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Top Attraktionen

Berlin Spektakulär

Wenn man zum ersten Mal nach Berlin kommt ist man vielleicht ein wenig enttäuscht, springen einem doch die mehr als 750 Jahre Geschichte und Pracht nicht gleich auf Anhieb ins Auge. Was man auf jeden Fall wahrnimmt ist, dass Berlin eine sehr grüne Stadt mit viel Wasser ist, die sogar mehr Brücken hat als Venedig. Berlin kann dem Auge schmeicheln oder einen umhauen, ganz wie man es braucht.

Hotspots und Touren, die man wenigstens einmal sehen sollte.

Der Kern von Berlin ist natürlich seine Geschichte und die manifestiert sich in heutiger und damaliger Präsenz der Macht. Die heutige Regierung residiert im Bundestag (Reichstagsgebäude, Parlament), Bundeskanzleramt (Sitz des Kanzlers) und Schloss Bellevue (Bundespräsident). Man sollte sich Zeit nehmen einmal durch die Kuppel des Reichstages zu spazieren. Die unterschiedlichen Ministerien sind zumeist in Berlin Mitte verstreut.

Das größte und berühmteste Schloss in Berlin ist das Schloss Charlottenburg, das auf Ende des 17. Jahrhunderts datiert. Man sollte sich Zeit und Muße gönnen durch den wunderschönen Park zu flanieren, wie es auch viele Einheimische täglich tun.

Ein großartiger Tagesausflug ist eine Besuch auf der Pfaueninsel. Das wunderschöne Schloss stammt von des 18. Jahrhunderts und der Park oder Schlossgarten ist eine wahre Pracht – wie auch die dortigen Pfauen. Da es am Wannsee liegt, sollte man sich einen Bootsausflug dazu gönnen.

Eins oder auch das berühmteste Schloss in der Berliner Umgebung ist mit Sicherheit das Rokoko Schloss Sanssouci mit seinem wundervollen Park in Potsdam vor den Toren Berlins. Es gibt unglaublich viele Schlösser und Burgen in Berlin und Umland und man bräuchte Wochen, sie alle zu besuchen. Hier finden Sie die passende Liste dazu.

Einen Ausflugsdampfer zu nutzen, ist die erfreulichste und leichteste Art, einen umfassenden Eindruck von Aussichten und Sehenswürdigkeiten in Berlin zu erlangen. Durch die vielen Wasserstraßen und Seen kann man Touren von einer Stunde bis zu Tagesausflügen (inkl. der Seen und Umland) auf dem Wasser machen. Die besten Touren werden von Stern und KreisschiffahrtReederei Riedel und Reederei Winkler angeboten. Haltestelle um die Schiffe zu besteigen findet man auf den Webseiten. Was von vielen Touristen und Einheimischen regelmäßig übersehen wird, sind die wunderschönen Brücken in Berlin. Machen Sie eine Bootsfahrt und achten sie darauf. Es lohnt sich, noch einige Brücken mehr aufzusuchen.

Um einen Eindruck vom früheren Berlin, d.h. aus der Jahrhundertwende Ende des 19. Jhd., zu bekommen, lohnt es sich durch Charlottenburg zu spazieren. Man geht den berühmten Kurfürstendamm entlang und nimmt einfach mal die Straßen rechts und links. Dort gibt es wunderschöne Fassaden und Gebäude aus der Jahrhundertwende zu bestaunen. Wenn man die Chance bekommt, lohnt es sich einen Blick in einen Hinterhof zu riskieren, dafür ist Berlin berühmt. Respekt und Anstand gegenüber den Bewohnern wahren, aber ein Versuch lohnt sich!

In Mitte startet man am Brandenburger Tor und schlendert den Prachtboulevard Unter den Linden entlang, um einen Eindruck von alter Pracht und Größe des ehemaligen Preußens zu bekommen.

Die moderne Nachwende-Architektur sieht man am besten im neuen pulsierenden Herz am Potsdamer Platz. Dort kann man shoppen, Shows besuchen, das Glück im Kasino herausfordern oder einfach gut essen und trinken in einer touristenfreundlichen Umgebung.

Jeder Besucher Berlins braucht ein Bild von sich mit der berühmten Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz und den besten Blick über die Stadt hat man vom Fernsehturm. Man sollte auch mal durch Kreuzberg spazieren, den Bezirk der seit den 1960er Jahren primär von Gastarbeitern bewohnt wird und der jetzt ganz besonders von Gentrifizierung betroffen ist.

Man darf auch nicht die andere Seite von Berlin übersehen. Einen guten Eindruck von der Pracht des sozialistischen Ostdeutschlands bekommt man, wenn man die Karl-Marx-Allee herunter schlendert. Vom Strausberger Platz kann man weit, weit bis zur Frankfurter Allee laufen. Man bekommt einen schönen Eindruck und entdeckt nette Shops, Restaurants und Cafés mit eigenem Flair entlang des Weges. Für einen Eindruck von der Alltagsarchitektur im sozialistischen Deutschland bekommt man, wenn man mal durch Lichtenberg und Marzahn fährt – die Bezirke mit der höchsten Arbeitslosenquote und nur für Hardcore-Besucher!

Zur täglichen Auseinandersetzung mit der unrühmlichen deutschen NS-Vergangenheit wurde das Projekt Stolpersteine ins Leben gerufen. So wird jedem, der auf die Straße schaut und die Steine mit den Namen verschleppter und ermordeter Menschen sieht, bewußt, dass das Grauen allgegenwärtig war. In Berlin findet man noch das Holocaust Denkmal zum Gedenken an die ermordeten Juden Europas. In Oranienburg kann man Gedenkstätte und Museum zum ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen besuchen.

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