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Kleiner Berliner Expertenratgeber

Expertenratgeber vom Berliner

Das Suchen entfällt und man startet gleich richtig durch!

In Berlin kann man schon einiges an Geld auf der Strecke lassen, wenn man nicht weiß, wie die Dinge hier funktionieren. Damit Besucher von Anfang an Freude an Berlin haben, hier einige Tipps für das Berliner Erleben.

Kommt man am Flughafen Schönefeld (SXF/BER) an dann sollten möglichst die Regionalbahn oder die S-Bahn nehmen, um direkt zu einem zentralen Verteilungsplatz (Ostbahnhof, Alexanderplatz, Hauptbahnhof, Bahnhof Zoo) zu kommen und von dort aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln weiterfahren. Ein Taxi von dort lohnt sich Richtung Berlin nicht. Kommt man in Tegel an, nimmt man einen der Busse direkt vor der Tür und fährt entweder zum Bahnhof Zoo und von dort aus weiter. In jedem Fall wird es sich lohnen direkt eine Zeitfahrkarte (Automat oder im Bus) für den Aufenthalt zu kaufen.

Ein guter Tipp für Berlintouristen, die viel sehen wollen, ist die Berlin Welcomecard, das ist eine Zeitfahrkarte für 2 bis 5 Tage, mit der man vergünstigt die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen kann und die zusätzlich viele Rabatte für Berliner Attraktionen bietet. Man kann sie sich an jedem Fahrkartenautomaten ziehen und sich dann das Rabattheft in einer der Verkaufsstellen besorgen.

Je nachdem, wie das Bedürfnis gelagert ist, ist es vollkommen egal, wie und wo man in Berlin übernachtet – man will ja schließlich die Stadt erleben und nicht ein Zimmer. Mit Couchsurfing, Wimdu, Air-BnB oder kleinen Pensionen kann man Berlin gut und günstig bereisen. Die Buchung von Mahlzeiten in Hotels erscheint meist bequem, ist aber für Berlin selten ratsam, da man häufig sehr günstig in der Umgebung in Cafés und Restaurants frühstücken und brunchen kann.

Die Lage ist nebensächlich, man sollte nur darauf achten, wie zentral man wohnen will. Mit Privatunterkünften und Selbstversorgung tut man sich leicht, da diese zumeist in Gegenden mit guter Umgebungsversorgung (Läden, Kneipen, Cafés) liegen und man keine Touristenaufpreise bezahlen muss.

Will man sich selbst versorgen, dann sollte man unbedingt regelmäßig berliner Wochenmärkte einplanen. Dort bekommt man regionale Frischware und Feinkost. Manche Märkte, wie der Winterfeldmarkt, die Markthalle IX und der Wochenmarkt am Karl-August-Platz sind Geheimtipps aufgrund der guten Snacks, Qualität und Leckereien. Einfach einen Kaffee kriegt man meist im Kiosk schon für 0.50-1.00 EUR und auch belegtes Brötchen.

Für Kulurreisende Berlinbesucher lohnt sich der Kauf von Tip oder Zitty. Berliner Stadtmagazine, in denen man das Veranstaltungsprogramm und -adressen für jeweils zwei Wochen findet. Man bekommt sie an jedem Kiosk. Eine weitere gute Informationsquelle sind in Kneipen ausliegende kostenlose Magazine mit Veranstaltungsprogrammen.

Da Berlin keine Sperrstunde hat, gibt es ausreichend Spätkäufe, Kioske und 24h-Läden, in denen man rund um die Uhr, die ganze Woche das Nötigste (Getränke, Essen, Hygieneartikel) bekommt, ohne große Aufpreise zu bezahlen.

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